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Kreisgruppe Kiel

Gute Saat für Kieler Bienen

Wir stecken den Kopf nicht in den Sand… sondern hoffentlich Bienen den Kopf in Blüten! Um Aktiv gegen das Arten- und Insektensterben vorzugehen, verteilen wir Wildblumen-Samentüten* an Kieler Bienen. Wir wollen in Kiel in möglichst vielen Gärten einen insektenfreundlichen Wildblumen-Saum säen. Insbesondere freuen wir uns auch über Teilnehmer*innen aus den Kleingartenanlagen, die so die Möglichkeit haben, Teile ihrer Gemeinschaftsflächen bienenfreundlich zu gestalten. 

Bitte vorher und nachher Fotos machen, damit wir diese auf unserer Internetseite ausstellen können. In einer Karte (Aushang am Verteil-Stand) kann, wer möchte eintragen, in welchem Garten das Tütchen landet.

Verteil-Termine:

Samstag den 4.5.2019, 10:30-13:30 Uhr, Exerzierplatz Kiel
Sonntag den 12.5.2019, 14-17 Uhr, Frühlingsfest Naturerlebniszentrum Kollhorst 

Wildblumen-Samentüte:

90% Blumen aus ein- und mehrjährigen Arten (insgesamt 44) wie z.B. Kleiner Odermennig, Wegwarte, Kornblume, Wiesen-Margerite, Gewöhnliche Braunelle, Wilde Möhre, Wiesen-Flockenblume, Schwarze Königskerze, Gewöhnliches Leimkraut, Malven, …

10% Gräser aus Weide-Kammgras, Schafschwingel, Gew. Ruchgras

Saatgutmischung „Schmetterlings- u Wildbienensaum“ regionales Saatgut für Nordostdeutsches Tiefland von Rieger-Hoffmann (Produktionsraum 2, Arten-Tabelle). 10g/Tüte für ca. 5m2 – das entspricht einer sinnvollen Mindestfläche für die Aussaat

Hinweise:

Bodenbearbeitung vor der Einsaat: Rasen vertikulieren, abharken und abräumen oder Blumen-Inseln schaffen; Unkraut entfernen, Boden zu einer feinkrümeligen Struktur lockern

Aussaat: Anfang - Mitte Mai, spätestens Ende Mai; obenauf, breitwürfig von Hand, je die Hälfte des Saatgutes einmal längs und einmal quer über die Fläche säen; nicht einharken aber antreten oder anwalzen

Geduld mitbringen: bei feuchtem Boden keimen die Samen nach zwei bis drei Wochen. Die Wildpflanzen entwickeln sich unterschiedlich schnell. Einige hartschalige Samen keimen erst im nächsten Frühjahr.

Pflege: NICHT düngen; in einem trockenem Frühjahr gießen; 2. Jahr: eventuell Mahd im zeitigen Frühjahr, im 3/4. Jahr: jeweils eine Hälfte der Fläche im Spät-Sommer mähen

Standort: keine zu sandigen Böden, keine fetten Böden

Viel Freude an der Blütenpracht und den Insektenbesuchen wünscht die BUND Kreisgruppe Kiel! 

© Bild: Rieger-Hoffmann

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